Digitalisierung in der Medizin

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Digitalisierung in der Medizin

Auch in der Medizin hält die Digitalisierung mittlerweile Einzug. Dabei geht es nicht nur um die Verwaltung von Patientendaten, sondern auch in der Diagnostik sowie in der Therapie. Da fragt sich vielleicht der eine oder andere, welche Vorteile die Digitalisierung im medizinischen Bereich bringen soll? Es gibt ja schon diverse technische Geräte, mit denen Diagnosen gestellt werden können. Der Vorteil liegt eigentlich darin, dass sehr viel präzisere Diagnosen gestellt werden können. Auch bei der Behandlung gibt es durch die Digitalisierung Möglichkeiten, die bisher noch nicht so effektiv waren.

 

Auswertung von Befunden

Ein gutes Beispiel für den Nutzen digitaler Geräte im Bereich der Diagnose stellen die EKG-Geräte dar. Bei herkömmlichen Geräten wirft der Arzt einen Blick auf die angezeigte Kurve, die das Gerät geschrieben hat. Anhand dieser Kurve kann er sofort feststellen, ob es bei dem Patienten ein Problem gibt. Die Digitalisierung hält in der Medizin EinzugFindet die Auswertung jedoch in digitalisierter Form statt, können um ein Vielfaches präzisere Daten gewonnen werden. Die Ausschläge der Anzeigen können auf Tausendstel Millimeter erfolgen. Eine solch hohe Präzision wäre mit bloßem, Auge gar nicht möglich.

 

Zudem können die Aufzeichnungen gespeichert und miteinander verglichen werden. Dadurch lassen sich aufkommende medizinische Probleme schon im Anfangsstadium erkennen. In der Medizin ist es ja bekannterweise so, dass auftretende Krankheiten so schnell wie möglich therapiert werden sollten. Dadurch verbessern sich die Heilungschancen im erheblichen Maße.

 

Patienten profitieren von der Digitalisierung in der Medizin

Insbesondere in Krankenhäusern und anderen stationären Einrichtungen bringt die Digitalisierung enorme Vorteile für die Patienten. Ärzte, Krankenschwestern und Pflegekräfte haben durch die moderne Technik jederzeit Zugriff auf alle relevanten Patientendaten. Direkt am Krankenbett des Patienten haben die Ärzte die Möglichkeit, auf Röntgenbilder CTs oder andere erfasste Daten zuzugreifen. Auch die Medikation sowie andere wichtige Dinge, die für die Therapie erforderlich sind, können jederzeit abgefragt werden. Dadurch ist auch das Risiko sehr viel geringer geworden, dass Daten und Untersuchungsergebnisse versehentlich verwechselt werden oder plötzlich nicht mehr auffindbar sind.

 

Probleme mit der Digitalisierung im medizinischen Bereich

Bei all diesen Vorteilen für die Ärzte und die Patienten birgt die Digitalisierung in der Medizin aber auch gewisse Risiken. Werden die erfassten Daten nicht in ausreichender Weise geschützt, können sie im schlimmsten Fall in falsche Hände geraten. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass in allen medizinischen Einrichtungen, in denen Daten digital erfasst werden, auch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Das gilt aber nicht nur für die Verwaltung der Patientendaten. Auch die digitalisierten und vernetzten Diagnose- und Therapiegeräte können gehackt werden. Auf diese Weise gelingt es Profis, sich in das gesamte System einzuklinken und Unfug zu treiben. Daher sind IT-Spezialisten mehr gefragt denn je.

 

 

 

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