Online-Enzyklopädien

lizenzexpress.de

Online Enzyklopädie oder gedrucktes Lexikon?

Vor noch gar nicht all zu langer Zeit, waren viele Menschen stolz darauf, ein umfangreiches Lexikon bestehend aus zahlreichen Bänden zu besitzen. Als sich dann jedoch das Internet immer stärker etablierte, ließ das Interesse an den gedruckten Büchern stark nach. Das haben aber auch die Verlage deutlich zu spüren bekommen. Ein großes Problem besteht natürlich darin, dass es sehr lange dauert, bis redaktionelle Artikel zu einem druckfertigen Exemplar zusammengestellt werden. Bis ein Lexikon gedruckt, verlegt und beim Interessenten angekommen ist, vergehen mitunter viele Jahre. In der Zeit sind einige Artikel bereits veraltet.

 Es gibt verschiedene Online-Enzyklopädien

Allerdings muss auch gesagt werden, dass dieses Problem nicht in allen Themenbereichen von Bedeutung ist. Beispielsweise sind naturwissenschaftliche Gesetze, geschichtliche Daten, sämtliche Themen rund um die Kunst und noch viele mehr zeitlos. Sobald es jedoch um Digitalisierung, Elektronik, Forschung und so weiter geht, sind Artikel schnell veraltet. Es ist überhaupt nicht möglich, sämtliche Themen jederzeit aktuell zu halten. Deshalb haben sich Online-Enzyklopädien durchgesetzt.

 

Wikipedia ist die bekannteste Online-Enzyklopädie

Schon seit vielen Jahren hat sich die freie Enzyklopädie Wikipedia etabliert. Darin findet jeder Interessent zu allen möglichen Themengebieten nützliche Informationen. Einträge werden stets aktualisiert und sind mit Bildern, Animationen und Videos versehen. Ein wesentlicher Vorteil besteht auch darin, dass jeder mitmachen kann. Das heißt, jeder Mensch, der sich in einem ganz bestimmten Bereich auskennt, kann Wikipedia-Einträge erstellen. Er muss sich nur an einige Konventionen halten, damit das Erscheinungsbild durchgehend gleich bleibt.

 

Aber auch bei dieser beeindruckenden Online-Enzyklopädie gibt es einige Nachteile. Oftmals stellt sich erst hinterher heraus, dass einige Einträge nicht zu 100 Prozent korrekt sind. Manchmal sind es kleine fachliche Fehler. In anderen Fällen sind es missverständliche Formulierungen. Eigentlich ist es ein wenig schade, dass sich bei den Wikipedia Einträgen ein recht geschwollener Sprachstil etabliert hat. In früheren Zeiten haben sich Wissenschaftler gerne mit einer unverständlichen Sprache hervorgetan, weil sie damit auf ihr Wissen hindeuten wollten. Viele Autoren der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia versuchen es nachzuahmen. Daher sind einige Beiträge für den Laien kaum noch verständlich. Zudem werden oftmals Fachbegriffe mit anderen Fachbegriffen erklärt. Es bleibt daher nur zu hoffen, dass sich dieser unschöne Stil irgendwann verbessert. Intelligente Artikel können auch in einer klaren und für jedermann verständlichen Sprache verfasst werden.

 

Die Brockhaus-Enzyklopädie gibt es nicht umsonst

Der Brockhaus war früher der Inbegriff des Lexikons. Daher gibt es jetzt auch vom Brockhaus eine Online-Enzyklopädie. Diese ist jedoch nicht kostenlos nutzbar. Die Preise beginnen bei etwa 6,00 Euro pro Monat. Vorteilhaft ist, dass die Seiten schlicht gestaltet sind, sodass es beim Lesen der Artikel kaum eine Ablenkung gibt. Die meisten Einträge sind auch gut und verständlich formuliert. Daher sind sie für jedermann verständlich.

 

Trotzdem gibt es aber auch bei der Online-Enzyklopädie vom Brockhaus einige Nachteile. Es werden sicherlich nicht besonders viele Menschen bereit sein, für Informationen Geld zu bezahlen. Zudem sind die Artikel nur mit wenigen Bildern und anderen grafischen Elementen versehen. Ein weiteres Manko besteht darin, dass es kaum Verlinkungen zu anderen Beiträgen gibt. Dadurch ist die Recherche etwas aufwendig. Das größte Problem ist jedoch, dass die IT-Themen beim Brockhaus bei Weitem nicht aktuell sind. Da diese Online-Enzyklopädie vom Brockhaus noch in den Anfängen steckt, wird sich in naher Zukunft sicherlich noch so einiges verbessern. Wir werden sehen, was die Zeit bringt.

 

 

 

Impressum     Datenschutz     Kontakt

corona-entschädigung